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  • Angela Beltz

Na, wie läuft's?

Aktualisiert: Jan 11


Die Frage „Und, was machst du an Silvester?“ wird nach dem Jahreswechsel flugs durch die Frage „Na, wie läuft’s mit den guten Vorsätzen?“ ausgetauscht. Hast oder hattest du gute Vorsätze? Und, wie läuft’s? 😉


Mit der Tradition, sich für das neue Jahr gute Vorsätze auszudenken, stehe ich inzwischen auf Kriegsfuß. Man listet Dinge auf, die man ab dem 1. Januar ändern möchte und schiebt sie auf bis zu diesem Tag X. Macht es sich auf seinem Status Quo, den man ja offensichtlich nicht gut findet, bequem und zelebriert über die Feiertage nochmal so richtig den Lebensstil, von dem man sich dann bald verabschieden möchte, weil man genau weiß, dass er einem nicht gut tut.


Und dann kommt Tag X, durch den das neue Jahr dann schon mit einer ordentlichen Portion selbstgemachtem Stress beginnt. Man hat hohe Erwartungen an sich selbst und lauert schon insgeheim darauf, dass man diese Erwartungen nicht erfüllen kann. Denn – Hand auf’s Herz – so war es doch schon all die Jahre zuvor, oder?

Durch eigenes Scheitern an dieser Stelle, einhergehend mit dem entsprechenden Frust, bin ich heute der Meinung, dass sich JEDER Tag dazu eignet, etwas zu ändern, zu verbessern. Wozu es dann aufschieben? Wozu so viel ansammeln, dass man sich damit bloß überfordert?


Veränderungen umzusetzen klappt viel besser und nachhaltiger, wenn man kleine Schritte geht. Sich realistische Ziele setzt.


Erspar dir bitte den Frust, der sich zwangsläufig einstellt, wenn man sich die Messlatte zu hoch steckt. Wenn man jahre- oder sogar jahrzehntelang auf ein bestimmtes Verhalten programmiert ist, kann man das nicht von heute auf morgen ändern. Die schlechten Gewohnheiten haben sich meist auch über einen längeren Zeitraum eingeschlichen. Das hat nichts mit mangelnder Willenskraft oder sogar Versagen zu tun. Programmierung ändert man nur langsam. Mit einer Fehlernährung z.B. programmiert man seinen Körper tatsächlich so, dass er diese als normal betrachtet (Stichwort: neuronale Adaptation). Die modernen Nahrungsmittel machen – und das ist inzwischen wissenschaftlich belegt – süchtig. Der Körper ist so anpassungsfähig, dass er diese weiterhin will und sie durch Heißhunger und Gelüste einfordert. So sind Rückfälle vorprogrammiert.


Wenn du das ändern möchtest, dann gehe kleine Schritte. Ändere die Programmierung! Egal, ob es sich um eine Ernährungsumstellung oder allgemein um einen gesünderen und bewussteren Lebensstil handelt. Fang klein an und erfreu dich an jedem noch so kleinen Schritt! Denn das motiviert dazu, am Ball zu bleiben und weiter zu gehen. Und vor allem hilft diese Vorgehensweise, Veränderungen langfristig zu etablieren.


In diesem Blog möchte ich dir regelmäßig Ideen für Veränderungen mitgeben, die dich zu mehr Wohlbefinden führen und deine Gesundheit verbessern/erhalten sollen. Damit du nichts verpasst – und hin und wieder von ein paar Extras profitierst - kannst du dich gerne für meinen Newsletter anmelden.


Gerne begleite ich dich persönlich bei einer umfassenderen Ernährungsumstellung, die deinen ganz individuellen Bedürfnissen angepasst ist. Melde dich dazu gerne bei mir !


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