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  • Angela Beltz

Jahresrückblick 2021

Aktualisiert: 22. Dez. 2021

Mein Jahresrückblick 2021: Erstens kommt es anders ...

Dieses Jahr sollte alles anders werden. Nicht nur, weil 2020 für uns alle irgendwie doof war und wir uns alle wieder so etwas wie Normalität wünschen. Sondern weil ich mit meiner Ausbildung fertig geworden bin und nun endlich loslegen kann mit meinem Herzens-Business. Zwei Jahre lang habe ich aktiv darauf hingearbeitet. 2021 sollte mein Jahr werden :-)



Inhaltsübersicht:

Meine Ziele für 2021 - und wie es tatsächlich lief

Meine Ausbildung zur Ganzheitlichen Gesundheitsberaterin

Can't get enough: Meine Ausbildung zur Yoga-Trainerin

Eine schwere Geburt: Die Veröffentlichung meiner Website

Yeah, hier bin ich: Die Eröffnung meines Instagram-Accounts

Meine Herausforderungen für euch: Challenges

Mein eigener Live-Onlinekurs "Mindful Eating - Mit Achtsamkeit zum Wohlfühlkörper"

Jetzt geht's richtig los: Meine Erste 1:1-Beratung

Endlich wieder Urlaub: Segeln in Schweden

Ist Corona Geschichte? Denn ich mache jetzt wieder Metalza-Kurse

Meine liebsten (eigenen) Blogartikel aus dem Jahr 2021

Mein 2021 in Zahlen

Weitere Highlights aus meinem Jahr 2021

Neues Jahr, neue Projekte: Ausblick auf 2022


Meine Ziele für 2021 - und wie es tatsächlich lief

Für dieses Jahr hatte ich mir folgendes vorgenommen:

  • Die Ausbildung zur Ganzheitlichen Gesundheitsberaterin abschließen

  • Meine Website veröffentlichen

  • Auf Instagram eine Community aufbauen

  • Mit der Beratungstätigkeit loslegen

Dies alles - und noch mehr - habe ich auch geschafft; es lief jedoch nicht so einfach, wie ich dachte. Mein Gedanke war: Ich verteile ein paar Flyer hier und da, poste auf Social Media und schwupps: Die Kunden kommen angerannt! Wer von euch selbständig ist, wird vermutlich jetzt die Hände über den Kopf zusammen schlagen, lachend vom Stuhl fallen oder ähnliches ;-) Ja, ich bin vielleicht ein bisschen naiv :-) Oder sagen wir mal: optimistisch! Zumindest lag es nicht an meinem Mindset, dass es nicht so lief, wie ich mir das vorgestellt habe. Aber das ist - im Nachhinein - nicht schlimm. Ich habe in dem Prozess viel gelernt. Okay, ich habe Dinge gelernt, die ich eigentlich gar nicht wissen wollte ;-D Aber das sind Dinge, die ich wissen MUSS. Und sie werden mir in Zukunft nützlich sein. Und so ein klitzekleines Bisschen schiebe ich die Schuld auch auf Corona. Ein wirklich KLITZEKLEINES Bisschen. Okay?

 

Meine Ausbildung zur Ganzheitlichen Gesundheitsberaterin

Das neue Jahr hat mit einem ganz großen - positiven - Knall begonnen: Mit dem letzten Workshop meiner Ausbildung zur Ganzheitlichen Gesundheitsberaterin bei der Akademie der Naturheilkunde mit der praktischen Prüfung zum Abschluss! Dieser fand - anders als der erste Workshop, wo wir ein tolles Wochenende in Freiburg verbracht haben - online statt. Was wie immer Vor- und Nachteile hatte. Die Anreisezeit entfiel, wie auch die Reisekosten. Aber wir hätten uns natürlich viel lieber persönlich getroffen; denn der persönliche Austausch hat uns nach der Zeit des Fernstudiums sehr gut gefallen und gut getan.


Trotzdem war der Online-Workshop toll: sehr motivierend und lehrreich! Beim Bibbern vor dem Prüfungszeitpunkt funktionierte die gegenseitige Unterstützung dann per WhatsApp. Das Prüfungsgespräch an sich hat mich kurz vorher an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht ;-D Plötzlich stelle ich mir Fragen wie "Warum tue ich mir das an??? Wozu die Aufregung??? Ich HABE doch schon einen Beruf!!!". Als es dann aber soweit war, lief es wie geschmiert und ich hätte ewig so weitermachen können. Da merkt man dann was für einen Unterschied es macht etwas zu tun, was einem Freude bereitet! Dafür lohnt es sich! Ich kann es jedem empfehlen!!!


Und dann dieses Gefühl, endlich loslegen zu können mit den Beratungen. Stolz, Motivation, Power - ein Übersprudeln von positiven Emotionen mitten im tristen Winterwetter :-) Besser hätte ich den Zeitpunkt gar nicht wählen können. (Merken für die Zukunft: Lichtblicke schaffen in (Jahres-)Zeiten, von denen man genau weiß, dass sie einen herunterziehen könnten.)


Mein Schreibtisch kurz Beginn des Online-Workshops, mit Headset, Thermoskanne, Lieblingstasse und Workshop-Unterlagen
Mein Schreibtisch kurz Beginn des Online-Workshops, mit Headset, Thermoskanne, Lieblingstasse und Workshop-Unterlagen

(Bild: Mein Schreibtisch kurz Beginn des Online-Workshops, mit Headset, Thermoskanne, Lieblingstasse und Workshop-Unterlagen)



endlich halte ich mein Zertifikat als Fachberaterin für holistische Gesundheit in den Händen
Endlich halte ich mein Zertifikat als Fachberaterin für holistische Gesundheit in den Händen


Bild: Das könnte auch mein Jahresmotto sein: "She believed she could, so she did!" (Übersetzung: Sie glaubte an sich, also Schritt sie zur Tat) steht auf meiner neuen Tasse
Bild: Das könnte auch mein Jahresmotto sein: "She believed she could, so she did!" (Übersetzung: Sie glaubte an sich, also Schritt sie zur Tat) steht auf meiner neuen Tasse


Can't get enough: Meine Ausbildung zur Yoga-Trainerin

Oder: Nach der Ausbildung ist vor der Ausbildung :-)


Tja, da war ich nun mit meiner Ausbildung zur Ganzheitlichen Gesundheitsberaterin fertig, aber noch total im Lern-Flow. Kennst du das, wenn du ein großes Projekt abschließt: Du hast dich auf die Zeit danach gefreut, weil du dich dann wieder mal so richtig entspannen wolltest, aber da ist immernoch diese Energie?


Da ich seit einigen Jahren fast täglich Yoga mache und es mir wahnsinnig gut tut, nutzte ich diese Energie (und ein entsprechend günstiges Lockdown-Angebot des Yoga-Instituts), um mich auch auf diesem Gebiet weiter zu bilden. Ich wollte mehr über die Yoga-Philosophie und -Tradition wissen und wie es Körper, Geist und Seele so wunderbar in Einklang bringt.


Yoga hat mich verändert. Es hat einen Löwenanteil an meiner Gelassenheit und an meiner Achtsamkeit mir selbst und meiner Umwelt gegenüber. Auch auf meine Ernährung hat es einen großen Einfluss, denn diese Achtsamkeit hat mich - gemeinsam mit meiner Laktose-Intoleranz - zur (fast) veganen Ernährung geführt.


Die Yoga-Ausbildung bei SAFS & BETA hat mir viel Spaß gemacht und mich wieder einmal mit tollen Menschen zusammen gebracht (wenn auch nur online), aber ich wusste bereits vorher, dass ich nicht als Yoga-Trainerin praktizieren möchte. Denn Yoga ist für mich etwas Intimes. Etwas, was ich für mich selbst und alleine tun möchte. Ich möchte meine Zeit auf der Yoga-Matte nicht damit verbringen, mir Flows für die nächste Stunde im Yoga-Kurs auszudenken. Ich möchte es nur für mich. Sorry, but not sorry ;-)


Zuschauer meiner Yoga-Sessions, von meiner Yogamatte aus fotografiert: Hund Maylo und Katze Pepper auf ihrem Sitzsack, der neben meiner Yogamatte liegt
Zuschauer meiner Yoga-Sessions, von meiner Yogamatte aus fotografiert: Hund Maylo und Katze Pepper auf ihrem Sitzsack, der neben meiner Yogamatte liegt


Kurz vor dem 1. Yoga-Ausbildungs-Zoom-Meeting. Ich sitze mit Laptop und Schulungsunterlagen auf meinem Bett, neben dem die Yogamatte für den praktischen Teil bereit liegt
Kurz vor dem 1. Yoga-Ausbildungs-Zoom-Meeting. Ich sitze mit Laptop und Schulungsunterlagen auf meinem Bett, neben dem die Yogamatte für den praktischen Teil bereit liegt

Eine schwere Geburt: Die Veröffentlichung meiner Website

Ich bin ein sehr optimistischer Mensch. Im Jahr 2021 musste ich "optimistisch" jedoch einige Male mit "naiv" ersetzen ;-) Für mich war klar: Wenn ich mich selbständig mache, brauche ich eine Website. Bin ich doch selbst eine, die immer alles googelt, was sie finden möchte. Also soll man mich auch über Google & Co finden! Schnell eine Domain reserviert, nach guten Website-Baukästen recherchiert, für einen entschieden und losgelegt. Fotos hatte ich schon ein paar Wochen vorher gemacht und die Texte gingen mir auch relativ leicht von der Hand. Jetzt noch alles zusammenbasteln - fertig!


Haha, denkste! So einfach, wie man das immer präsentiert bekommt, ist es leider nicht. Der erwählte Baukasten funktionierte nicht intuitiv. Das es sowas noch geben darf, ist mir schleierhaft! Es gibt inzwischen so viele Anwendungen, und das schon seit Jahrzehnten! Da muss es sich doch langsam herumgesprochen haben, dass alles intuitiv erlernbar sein muss; man sollte ja nicht für jedes Programm nochmal eine Schulung machen müssen.


Kurz bevor ich aufgeben wollte, kam mein Freund als rettender Engel um die Ecke und half mir. Naja, ich gebe zu: Ich habe ihm die Sache einfach übergeben, denn ich wollte absolut nicht mehr ;-) Dass auch er geflucht hat wie ein Kutscher, war für mich eine innere Befriedigung. Aber irgendwann war sie fertig, und das Ergebnis seht ihr hier :-)


Sie zu veröffentlichen war auch ein großer Schritt für mich. Auch wenn sich anfangs noch nicht so viele Menschen auf der Website tummeln, so ist es doch ein Schritt in die Öffentlichkeit. Vor allem weil man die Adresse zunächst großzügig an Freunde und Bekannte verteilt. Was werden die wohl denken?


Das Feedback war durchweg positiv. Puh! Dann mal ran an den nächsten Schritt:


Yeah, hier bin ich: Die Eröffnung meines Instagram-Accounts

Corona sei dank dachte ich mir es sei eine gute Idee, mein Dasein als Beraterin auch online auf die Füße zu stellen, also fing ich an, auf Instagram zu posten. Und siehe da: Es macht mir wahnsinnig großen Spaß! Meinen Kanal findest du hier. Anfangs habe ich einfach drauflos gepostet, um mich ein bisschen auszuprobieren. Ich habe Tipps gegeben über Dinge, die mir gerade so einfielen.


Irgendwann habe ich gemerkt, dass mich ein Thema sehr stark triggert: Gewichtsabnahme! Mir war gar nicht klar, wie viele Mythen und Missverständnisse es zu diesem Thema nach wie vor gibt. Ich musste daran denken, wie ich mich selbst lange Zeit in meinem Körper nicht wohl gefühlt habe. Deswegen war es mir fortan ein Anliegen, über gesunde Gewichtsabnahme und den ganzheitlichen Weg dorthin zu informieren.


Ich bin davon überzeugt: Wenn man nicht an der Ursache für Übergewicht ansetzt, nimmt man nicht langfristig ab. Denn falsche oder fehlende Informationen sind nicht der alleinige Grund. Das Internet und die Buchhandlungen sind voll mit Informationen über den jeweiligen angeblich einen richtigen Weg. Aber all diese Informationen nützen rein gar nichts, wenn man das Problem nicht an der Wurzel packt. Deswegen plädiere ich dafür, sich dem emotionalen Essen, Blockaden aus der Vergangenheit, Glaubenssätzen etc. zu widmen. Und dann (wieder) zu lernen, achtsam und intuitiv zu essen.


Wenn man diesen Weg geht, kann man sich Kalorienzählen, Verzichten usw. sparen. Und das ist doch super, oder? Es bedeutet jedoch nicht, dass man einfach drauflos essen sollte, wie es einem gerade in den Kopf kommt. Sondern dass man Essen wieder richtig wahrnimmt, mit allen Sinnen dabei ist und dadurch lernt, was der Körper braucht und was nicht. Dadurch kommt die Lust auf gesundes Essen von ganz alleine, eben intuitiv.


Über diesen Weg informiere ich und die technischen Möglichkeiten bei Instagram finde ich faszinierend. Vor allem lustige Reels haben es mir angetan ;-)


Meine Herausforderungen für euch: Challenges

Auf Instagram lernte ich sie kennen: Challenges. Und sie machten mir als Teilnehmerin großen Spaß, denn man nimmt mit einer Community gemeinsam ein Thema in Angriff, das man sonst vielleicht nur so vor sich her schiebt oder wo man gerne professionelle Begleitung haben möchte. Nach ein paar Monaten - im Mai - traute ich mich dann, selbst so eine Challenge ins Leben zu rufen: Die Achtsamkeits-Challenge.


Mit ein paar Teilnehmerinnen - meine Community war noch nicht sehr groß - machte ich kleine Achtsamkeitsübungen, die man eben auch auf's Essen übertragen kann. Und tastete mich so Stück für Stück an Community-Aktionen heran. Früher dachte ich, Social Media wären eigentlich so wie Bücher: Informationsquellen wo einer die Information gibt und der andere nimmt sie sich. Nun erlebte ich jedoch, was das Wort Social in diesem Fall tatsächlich bedeutet: Interaktion! Und so macht es dann erst richtig viel Spaß, denn man bekommt eine direkte Rückmeldung dazu, wie die Posts ankommen.


Im August veranstaltete ich dann die nächste Challenge. Diesmal ließ ich die Community aus mehreren Optionen auswählen. Herausgekommen ist eine Zuckerfrei-Challenge. Durch meine Learnings in der Zwischenzeit fand hierbei noch mehr Interaktion - und dadurch mehr Spaß für alle :-) - statt. Ich wollte gar nicht mehr damit aufhören! So entstand dann die Idee, kurz vor Weihnachten noch eine Zuckerfrei-Challenge durchzuführen. Denn die Weihnachtszeit ist bekanntlich eine besonders große Herausforderung, wenn man sich gesund ernähren möchte.


Dieses Mal zog ich die Challenge jedoch ganz anders auf: Sie fand über meinen Newsletter statt. Und weil sich so viele Menschen anmeldeten, eröffnete ich dazu gleich noch eine Facebook-Gruppe. Das war die beste Idee, die ich für die Challenge haben konnte, denn in der Facebook-Gruppe konnten die TeilnehmerInnen mir nicht nur direkt Fragen stellen, sie konnten sich auch miteinander austauschen, Tipps geben und Fotos von ihren Kreationen zu meinen Rezepten hochladen :-) Das machte mir so viel Freude, dass es in 2022 bestimmt eine Neuauflage geben wird!


Mein eigener Live-Onlinekurs "Mindful Eating - Mit Achtsamkeit zum Wohlfühlkörper"

So vieles lief im letzten und in diesem Jahr schon online, so viele Onlinekurse habe ich auch selbst schon mitgemacht. Und es läuft eigentlich ganz gut, oder? Besser als gar nichts! Ob ich auch einen Onlinekurs erstellen soll? Hmm ... Meine Beratung soll individuell sein. Das kann man mit einem Onlinekurs doch gar nicht abdecken. Aber solange ich keine persönlichen Beratungen machen kann, wollte ich die Zeit trotzdem nutzen. Und habe zunächst eine Umfrage erstellt.


Auf Basis der Umfrage-Ergebnisse kam ich dann auf die Idee, einen Onlinekurs mit Live-Beratung zu kombinieren. 10 Module, 10 Live-Treffen auf einer Online-Plattform und einen 1:1-Call mit jeder Teilnehmerin. So habe ich mir das Gedacht.


Und jetzt kommt das Aber: Wenn man noch nicht sichtbar ist, sprich: Wenn kaum jemand weiß, dass es mich gibt, und wenn die wenigen, die meine Existenz auf Social Media bisher mitbekommen haben mich noch nicht lange genug kennen, um Vertrauen in mich aufzubauen, dann ist es eher schwierig, einen Kurs zu verkaufen. So kam es, dass ihn niemand buchte.


Ob ich darüber traurig bin? Zuerst war ich es, aber da ich mich inzwischen in einem Netzwerk von ebenfalls frisch Selbständigen befinde, wurde mir mehrfach bestätigt, dass es dafür einfach noch zu früh war. Ich muss zunächst Reichweite aufbauen, wie es so schön heißt. Bekannter werden.


Meine Bemühungen für den Kurs waren nicht umsonst, denn durch die Inhalte hatte ich jede Menge Stoff für meine Instagram-Posts. Und mit der Zeit kamen noch einige neue Ideen für den Kurs. Im September habe ich mich ein bisschen von Instagram zurück gezogen, um meine Ideen zu vertiefen, und um auch im Offline-Leben - das durch die niedrigen Inzidenzen im Sommer immer realistischer erschien - als Beraterin Fuß zu fassen.


Also nein, ich bin nicht enttäuscht. Ich habe dadurch sehr viel gelernt. Vor allem habe ich gelernt, Mut zu haben und ein Angebot zu formulieren. Für viele ist das eine große Hürde und ich bin froh, dass ich diese schon einmal genommen habe.


Jetzt geht's richtig los: Meine Erste 1:1-Beratung

Bei all meinen Online-Bestrebungen liegt mir an 1:1-Beratungen am allermeisten. Jeder Mensch ist unterschiedlich. Jeder Mensch hat seine eigene Gesundheitsgeschichte, jeder Körper funktioniert ein bisschen anders. In der 1:1-Beratung kann man sich darauf am besten einstellen und wirklich jeden Aspekt des anderen berücksichtigen.


Es macht mir unheimlich großen Spaß, die für die Beratung aufgenommenen Daten eines Menschen auszuwerten und Vorschläge für ein gesünderes Leben mit einer größeren Lebensqualität zusammenzustellen. Entsprechend groß war meine Freude, als meine erste Klientin buchte! Ich benachrichtigte sofort meine beste Freundin und meinen Freund, und auch meinen Kindern sagte ich es sofort. Naja, eigentlich hörte einer von ihnen mein "Wooohoooo!!!!!" und kam in mein Arbeitszimmer um zu fragen, was los sei ;-)


Los gingen nun drei Monate, in denen ich meine Klientin begleitete. Es machte mir soooo viel Spaß zu sehen, wie gut meine Beratung ankommt und wie viel besser es ihr seitdem geht! Genau dafür mache ich das alles! Yessss!!! Bitte mehr davon :-)


Endlich wieder Urlaub: Segeln in Schweden

Ganze 3 Urlaube mussten wir wegen der Corona-Krise absagen. Bis zuletzt hatten wir wegen unseres geplanten Schweden-Urlaubs gehofft und gebangt. Als es dann endlich so weit war, hätte ich vor Freude weinen können!


Mit dem Zug fuhren wir vier nach Stockholm und mussten dabei einige Male umsteigen. Der Nachtzug, dem wir in Hamburg zustiegen, war wegen mehrerer Zugausfälle aufgrund der Flugkatastrophe in Nordrhein-Westphalen total überfüllt, so dass an Schlafen nicht zu denken war. In Dänemark überprüfte die Grenzpolizei auch wirklich bei jedem Fahrgast den Negativ-Nachweis. Wir waren sehr froh darüber, dass es keine Zugausfälle gab - das wäre problematisch geworden ...


In Stockholm angekommen hatten wir einige Stunden Zeit, bevor wir an Bord gehen konnten. Wir verstauten unser Gepäck in Schließfächern im Bahnhof und machten uns auf die Suche nach einem Restaurant. Unsere eigenen Vorräte hatten wir schon aufgegessen; wir waren schließlich schon fast 20 Stunden unterwegs! In der Fußgängerzone wurden wir fündig und ließen uns ein erstes schwedisches Mahl schmecken. Die Bedienung war sehr begeistert darüber, dass mein Sohn ein Sabaton-Shirt (schwedische Metal-Band) trug und wir kamen direkt ins Gespräch. Nach dem Essen schlenderten wir noch etwas durch die Gassen und fanden einen Plattenladen. Wir gingen hinein und wurden vom Song "Deutschland" von Rammstein begrüßt ;-D


Es war ganz schön heiß an diesem Tag, und so genossen wir den Nachmittag in Stockholm. Eine wunderschöne Stadt! Dennoch waren wir froh, abends endlich an Bord gehen zu können. Was für ein schönes Segelschiff!


Nun folgte eine Woche, die wie ein Traum war: tolles Wetter, eine super nette, 3-köpfige Crew, allerbestes Essen (ich bekam immer eine vegane "Extra-Vurst" ;-), 4 weitere sehr nette Mitreisende, viel Ruhe und auch Abenteuer: z.B. das Klettern auf den Mast, das Erkunden der unterschiedlichsten Schären-Inseln und Lost Places, Standup-Paddeling, ....


Eine Woche ist eigentlich viel zu kurz. Aber im Vergleich zu dem, was wir in den 15 vorangegangenen Monaten entbehren mussten, war sie ein Segen!


Apropos Vergleich: In den letzten 15 Monaten habe ich mehr denn je gelernt, mich nicht mit anderen zu vergleichen. Irgendwie haben es doch einige Menschen geschafft, trotz der aktuellen Situation viel Erholung für sich herauszuholen und eben doch viel Urlaub zu machen. Dabei kommt es offensichtlich darauf an, welchem (Haupt-)Job man nachgeht. Je mehr zeitliche Freiheiten man dort hat, desto besser kann man natürlich auf die Gegebenheiten reagieren und auch mal spontan losfahren. Vor allem, wenn man durch den Lockdown gar nicht arbeiten kann. Ich muss offen zugeben, dass mich das etwas neidisch gemacht hat.


Und für das Neidischsein habe ich mich selbst verurteilt. Und versucht, das Positive an meiner Situation zu sehen. Schließlich ist mein Hauptjob im öffentlichen Dienst, so dass ich nicht von Kurzarbeit oder sogar Jobverlust betroffen war. Das ist ein großes Glück! Belastend fand ich die Situation jedoch trotzdem. Da ich an der Uni arbeite, galt es als das oberste Gebot, den Studierenden irgendwie weiterhin ein möglichst erfolgreiches Studium zu ermöglichen. Und dafür mussten wir große Anstrengungen unternehmen, die uns sehr gefordert und an unsere Grenzen gebracht haben. Während die normalerweise ausgleichenden Dinge wie Hobbies, Urlaub, Freizeitaktivitäten etc. weg fielen und man allgemein sehr angespannt war aufgrund der ungewohnten Situation.


Deshalb bin ich für diese eine Woche des Tapetenwechsels unendlich dankbar und nehme dieses Gefühl mit in den Alltag. Und in die nächste Corona-Welle ;-)



Der Großsegler "Avatar"
Der Großsegler "Avatar"


Lesen auf dem Fallnetz des Segelschiffs bei herrlichstem Wetter
Lesen auf dem Fallnetz des Segelschiffs bei herrlichstem Wetter


Mein erstes Mal Standup-Paddeling verlief sehr erfolgreich. Leider auch für die Stechmücken ;-)
Mein erstes Mal Standup-Paddeling verlief sehr erfolgreich. Leider auch für die Stechmücken ;-)


Ist Corona Geschichte? Denn ich mache jetzt wieder Metalza-Kurse

Eine meiner Liebslings-Sportarten ist Metalza. Metalza ist ein bisschen wie Zumba zu Rockmusik. Also sehr energetisch und kraftvoll. Und das macht mir so viel Spaß, dass ich mir in 2020 eine Trainer-Lizenz erarbeitet habe. Und dann kam das große C, das in beinahe jedem meiner 2021-er Themen steckt. Präsenz-Kurse waren also nicht mehr möglich und für Online-Kurse hatte ich keinen geeigneten Raum. Also: warten! Und im Oktober 2021 war es dann endlich wieder möglich! Zuerst in Gießen und dann in Lollar (Kreis Gießen).


Während der Kurs in Lollar in 2020 erst gar nicht zustande kam und ich in Gießen nur 3 Stunden geben konnte, bevor der nächste Lockdown kam, konnte ich diesmal beide Kurs durchziehen. Und was hatten wir für einen Spaß :-) Man kann sich dabei sooo gut abreagieren und gerade in der dunkleren Jahreszeit dem Winterblues trotzen. Drohende Weihnachtspfunde haben da keine Chance und man lernt Gleichgesinnte kennen :-)


Richtung November/Dezember wurde es aufgrund der neuen Welle inkl. Omikron dann wieder wackelig, aber ich konnte die Kurse zu Ende führen und hoffe, dass wir nach der Weihnachtspause auch wieder starten können. In der Winterzeit neige ich dazu, nach Sonnenuntergang in Richtung Winterschlaf zu driften ;-) Die Verpflichtung, die ich mit einem eigenen Kurs eingehe, bewahrt mich davor, ab 17 Uhr direkt vom Schreibtisch auf's Sofa zu pendeln (was an den anderen Tagen natürlich sein darf). Bis einschließlich November hilft mir meine Tageslichtlampe, aber ab Dezember merke ich dann, dass nicht nur die Natur draußen, sondern auch mein Körper nach dem Ruhemodus verlangen. Dem gebe ich dann auch so oft wie möglich nach (und ganz oft mache ich es einfach möglich), denn unser Körper zeigt uns deutlich, was er braucht.


 

Meine liebsten (eigenen) Blogartikel aus dem Jahr 2021

Dieser Jahresrückblick mit eingeschlossen habe ich in 2021 insgesamt 64 Blogartikel veröffentlicht. Wenn man die Rezepte herausrechnet, sind es 13. Eine schöne Zahl, wie ich finde :-)


Dieses hier sind meine drei Lieblings-Artikel. Diese lagen mir thematisch am allermeisten am Herzen:


  • "Vom Gemüsemuffel zum Kaninchen" - In diesem Artikel gebe ich Tipps, wie man mehr Gemüse in die Ernährung integrieren kann, ohne dass man das Gefühl hat, bloß Kaninchenfutter zu sich zu nehmen. Denn es kommt lediglich auf die Zubereitung an; und die ist in meinen Rezepten immer schnell und einfach!

  • "Kohlenhydrate - sind sie böse?" - Low Carb, ketogene Ernährung - man könnte meinen, Kohlenhydrate seien der Feind auf dem Teller. Dabei sind sie - wenn es die richtigen sind - sooo wertvoll!

  • "Emotional Eating" - Der häufigste Grund, warum wir mehr essen als wir benötigen, ist emotionales Essen. Was es damit auf sich hat und wie man es auflösen kann, beschreibe ich in diesem Artikel.


 

Mein 2021 in Zahlen

Eigentlich mag ich Zahlen nicht besonders. Das fing schon in der Schule an. Zahlen geben nie die ganze Wahrheit an. Deshalb finde ich regelmäßiges Wiegen und Kalorienzählen auch so sinnlos. Während ich die Unwirksamkeit dieser beiden Beispiele jedoch belegen kann, ist es bei allen anderen Zahlen nur so ein Gefühl. Wenn ich also jetzt meine Zahlen von 2021 hier zum Besten gebe, handelt es sich nur um die Veranschaulichung eines Trends:


  • Neue Follower auf Instagram (Stand 11.12.2021): 415 (wow, wow, wow!!! 2020: Null!)

  • Neue Rezepte auf meinem Blog: 45 (Donnerwetter, das hätte ich vor einem Jahr nicht gedacht! 2020: Null!)

  • Metalza-Stunden: 12 (ein Corona-Barometer; darüber bin ich happy, aber es darf in 2022 gerne mehr werden. 2020: 4)

  • E-Mail-Liste (Start: November 2021): 57 (nicht schlecht für die kurze Zeit!)

  • Screen-Shots: 4178 (seid ihr auch solche Screenshotter? ;-)

  • Ausgaben für Lebensmittel (4-Personen-Haushalt): 11.387,29 Euro (ernsthaft! Qualität ist mir echt wichtig ...)

  • Lieblings-Podcast gehört: 1.834 Minuten -> Spotify-Link und iTunes-Link


Screenshot meines Instagram-Profils vom 11.12.2021: 241 Beiträge, 416 Follower
Screenshot meines Instagram-Profils vom 11.12.2021: 241 Beiträge, 416 Follower


Meine seit so ziemlich genau 31 Jahren am meisten gehörte Band: Def Leppard :-)
Meine seit so ziemlich genau 31 Jahren am meisten gehörte Band: Def Leppard :-)


Offensichtlich liebe ich diesen Podcast von Veit Lindau ;-)
Offensichtlich liebe ich diesen Podcast von Veit Lindau ;-)

 

Weitere Highlights aus meinem Jahr 2021

In diesem Jahr habe ich nochmal ganz intensiv die Erfahrung machen dürfen, dass man nicht aufhört Mutter zu sein, nur weil das Kind volljährig ist. Mein ältester Sohn ist 18 Jahre alt geworden. Nun könnte man meinen, dass sich damit nichts ändert. Schließlich ist er weiterhin Schüler und wohnt zuhause. Und trotzdem ist plötzlich einiges anders. Nicht nur die Wahrnehmung des Finanzamts, der Versicherungen, der Familienkasse etc. Es ist auch als Mutter emotional nochmal ein ganz großes Ding!


Sein eigenes größtes Highlight ist gewesen, dass er nun von der Jugend-Feuerwehr zur "richtigen" (freiwilligen) Feuerwehr wechseln durfte (nach dem Absolvieren der Grundausbildung, versteht sich). Ab sofort darf er an Einsätzen teilnehmen! Und kaum hat er seinen "Pieper" erhalten, ging dieser auch noch in derselben Nacht los (und - oh Wunder - ich habe es nicht mitbekommen! Dabei habe ich einen total leichten Schlaf! Da wollte mich das Universum wohl schützen, denn bestimmt hätte ich mir Sorgen gemacht ...)!


Mal ganz zu schweigen vom Führerschein. Da fällt mir spontan der Spruch ein


Die Entscheidung, ein Kind zu haben, ist von großer Tragweite. Denn man beschließt für alle Zeit, dass das Herz außerhalb des Körpers herumläuft.
(Elisabeth Stone)

Ich hoffe es wird nicht allzu lange dauern, bis ich mich dran gewöhnt habe. Aber jedesmal, wenn er sich den Autoschlüssel nimmt, muss ich alle Register ziehen, was Gelassenheit und positives Denken und das Vertrauen in das Universum betrifft ;-D


Aber es ist auch eine Zeit, in der ich als Mutter ernte, was ich gesäht habe. Je älter meine Jungs werden - und der Jüngere ist immerhin auch jetzt 16 (tatsächlich hat er heute Geburtstag! HAPPY BIRTHDAY :-D - desto mehr genieße ich die Früchte meiner Bemühungen der letzten 19 Jahre. Sie sind zu wirklich tollen Menschen herangewachsen! An alle Eltern da draußen: Habt Geduld, es zahlt sich aus! Es bleibt mehr hängen, als man denkt - vieles muss eben erst reifen bzw. ganz oft gehört werden (aber damit meine ich nicht "Ich sag es dir jetzt zum 1.000 Mal!!!" ;-)


Dieselbe Geduld versuche ich jetzt beim Aufbau meiner Selbständigkeit aufzubringen. Irgendwie ist das ja auch ein Baby, was aufwachsen und reifen muss. Unerfahrenerweise habe ich da bloß die Phasen verwechselt: Ich dachte meine Ausbildung sei die Schwangerschaft, meine Abschlussprüfung die Geburt und dann geht das Leben los! Aber so ganz vergleichbar ist das nicht. Aus jetziger Sicht war eher das Jahr 2021 als Ganzes eine Schwangerschaft mit vielen kleinen und großen Geburten. Und erwachsen wird dieses Kind nie, denn es wird sich immer wieder verändern und neue Wege gehen. Das macht die Sache sehr spannend :-)


Was sich in 2021 auch ganz extrem entwickelt hat, ist mein Mut! Ich bin eigentlich eine sehr introvertierte Person. Aber wenn man sich selbständig macht, muss man sich zeigen. Woher sollen die Menschen sonst wissen, dass man ihnen helfen kann? Also sprang ich in ein kaltes Wasser nach dem nächsten und ließ viele Mutausbrüche zu. Vom kleinen Post auf Instagram über regelmäßige Newsletter bis zum Live gehen und sich in den Stories zeigen. Kribbelig macht mich das auch heute noch. Aber es gehört dazu! In der Komfortzone bleiben bringt rein gar nichts!


 

Neues Jahr, neue Projekte: Ausblick auf 2022

Eigentlich wollte ich doch nur 1:1-Beratungen machen und ein bisschen auf Instagram herumspielen. Da war mir aber noch gar nicht bewusst, dass sooo viele Ideen im Kopf entstehen wenn man etwas tut, was man liebt!


Folgendes plane ich für das kommende Jahr - neben meinen geliebten 1:1-Beratungen:

  • einen Online-Kurs für Frauen, die das achtsame Essen mit Köpfchen (!) lernen möchten, damit sie sich bald keine Gedanken mehr darum machen müssen, was und wie viel sie wann essen "dürfen"

  • ein Journal-Book (Mix aus Workbook und Journal) für achtsames Essen, das für sich alleine stehen oder eine sinnvolle Ergänzung für den Online-Kurs sein kann

  • Gruppen-Coachings für achtsames Abnehmen - hoffentlich als Präsenz-Kurse

Ich bin sehr gespannt, wie die Reise in Jahr 2022 verläuft und wie mein nächster Jahresrückblick aussehen wird :-)







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